WebP der Pagespeed-Boost für Shopware

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Moderne Internetauftritte und Onlineshops arbeiten immer mehr mit emotionsauslösenden Bildern und auch Produkte müssen visuell immer eindrucksvoller präsentiert werden Die Kehrseite der Medailie? Erhöhte Ladezeiten durch zu hohe Bildgrößen können zu Absprüngen führen und da die Seitenladegeschwindigkeit (Pagespeed) ein wichtiges Ranking-Kriterium von Google darstellt, stehen Webseiten- und Onlineshopbetreiber oft vor der Wahl: „Schöne Bilder oder stark komprimierte Bilder?“.

JPG ist mittlerweile schon ein Synonym für digitale Bilder (jedes Smartphone speichert Bilder in diesem Standard-Format ab) und hat gegenüber dem zweitplatzierten Bildformat PNG Vor- und Nachteile. JPG sorgt für schlankere Dateigrößen, kann oft aber nur verlustbehaftet weiter komprimiert werden und kann keine Transparenzen darstellen. PNG ist ein verlustfreies Bildformat und kann Transparenzen darstellen und wird deswegen auch meist für Logos oder freigestellte Bildelemente verwendet. Die Dateigröße von PNG ist aber für einen flächendeckenden Einsatz nicht geeignet, da die Geschwindigkeit stark verlangsamt wird.

WebP: Googles Pagespeed Wunderwaffe?

Das im Vergleich noch junge Bildformat WebP wurde von Google selbst entwickelt und verbindet die Vorteile von JPG und PNG und liefert Bildergebnisse mit guter Qualität bei einer sehr geringen Dateigröße. Konnten zu Beginn nur Nutzer des Google eigenen Chrome Browsers dieses Dateiformat angezeigt bekommen, können mittlerweile viele Browser mit WebP umgehen.

Gerade in Onlineshops ist die Verwendung des WebP-Standards ratsam, da nicht nur die Startseitenelemente von der geringen Seitenladezeit profitieren, sondern sich die Vorteile bis runter auf die Ebene der Produktdetailseiten positiv auswirken. Zur Verdeutlichung hat Google seine eigenen Zahlen zum Dateneinsparungspotenzial nach Einführung des WebP-Standards veröffentlicht. Durch den Einsatz des neuen Bildformats im Chrome-Web-Store und den mobilen Google-Plus-Apps konnte eine tägliche Bandbreitenersparnis von über 50 Terabyte pro Tag verzeichnet werden.

Wie kann ich WebP-Bilder in Shopware nutzen?

Die Unterstützung von WebP-Bildern ist noch kein Shopware Standard-Bestandteil, aber die Shopware Entwickler Community (genauer: die Friends of Shopware) hat bereits eine funktionierende Pluginlösung fertig entwickelt. Das tolle an der Lösung ist, dass sich Shopbetreiber oder auch Shopware Agenturen nicht mit dem Bildformat beschäftigen müssen. Bilder werden wie gehabt (also wahrscheinlich überwiegend im JPG-Format) in die Media-Library geladen und das WebP-Plugin erstellt von jedem Bild eine zusätzliche Version im WebP-Standard.

Warum müssen zwei Formate abgespeichert sein? Weil einzelne Browser, wie z.B. der Internetexplorer (Nein. Keine Microsoft-Witze an dieser Stelle …), aber auch Safari (hier wird als nächstes mit der Berücksichtigung zu rechnen sein) Googles Bild-Standard noch nicht wiedergeben können, werden Nutzern dieser Browser dann die gewohnten JPG-Bilder ausgespielt. Nutzer anderer Browser (aktuell: Edge, Chrome, Firefox, Opera und 90% aller mobilen Browser) kommen aber in den Genuss der nun viel schnelleren Seitenladezeiten.

Wer hat’s entwickelt?

Die Entwicklung bzw. die Nutzbarkeit der WebP-Funktion des Shopware-Plugins wurde von unserem Programmierer Joshua unterstützt, so dass nun nicht mehr die PHP-Version des hostenden Servers (hier hat man bei vielen Hosting-Anbietern oft auch keine Eingriffsmöglichkeit) über die Nutzbarkeit entscheidet, sondern diese nun ohne Umwege verfügbar ist.

Also, worauf noch warten? Schnelle Onlineshops haben gegenüber den Mitbewerbern viele Vorteile. Bessere Sichtbarkeit durch ein verbessertes Ranking und auch die Absprungrate wird minimiert, was widerum zu maximalen Umsätzen führen kann. Klingt gut soweit? Melden Sie sich doch gern bei uns und wir beraten Sie gern zu den Themen SEO und Pagespeed für Shopware Onlineshops.